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Servietten

Artur Becker
Schwarze Servietten auf meinem Herzen.
Aus den Leben der Kosmopolen
Essays

Arco Verlag, Wuppertal und Wien
Taschenbuchformat 
ca. 420
25,00 € (D)

ISBN-10  : ‎ 3965870688 



Erscheint am 18. März 2024

 

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Mit diesen Essays, die durchwirkt sind von eigenen Erlebnissen und Begegnungen, reiht sich Artur Becker erneut ein unter die Kosmopolen, die mehr sind als kosmopolitisch. Seine Landleute um Jerzy Giedroyc prägten das Wort, das, im französischen Exil, die Position der kritischen Intellektuellen aus Polen im Klima des Kalten Kriegs beschrieb. Sie waren allesamt Freigeister, die in Paris zusammenkamen, um sich gegen jedweden Totalitarismus zu stellen, ausgehend von ihren Erfahrungen als Polen, mit dem Stalinismus oder noch der Nazizeit. So haben kritische Denker wie Czesław Miłosz, Nobelpreisträger von 1980, Witold Gombrowicz, der GULAG-Überlebende Gustaw Herling-Grudziński, der Philosoph Leszek Kołakowski und Jan Czapski – Kosmopolen in Kalifornien, Buenos Aires, Neapel, Paris – ihren Ehrenplatz in diesen Texten. Artur Beckers Perspektive als Pole und deutscher Schriftsteller zugleich lässt ihn mit Nähe wie mit Distanz auf die deutschen Verhältnisse schauen, in Sorge um das, was in Deutschland angesichts eines neuen Antisemitismus und vermeintlicher Querdenker auf dem Spiel steht. Ebenso entlarvt er, wie die PiS-Partei in Polen auf alte Rezepte setzt, um ihre Macht zu sichern, während er – als Gegenmittel – auf fruchtbare polnische-deutsche Kulturbeziehungen verweist.Artur Beckers Einlassung auf neue Horizonte schließt ein, was er bei Reisen in Chile, Südafrika oder Japan über den Umgang mit der Vergangenheit und dem Heute erfährt, seine Solidarität gilt der Ukraine, die weit mehr als ihre eigene Freiheit verteidigt. Artur Beckers Kosmos kreist um Berlin und Breslau, Birkenau und Hiroshima, Gliwice und Johannesburg, um Lódź und Paris, Valparaiso und Warschau, ihn durchstreifen Nietzsche und Lech Wałesa, William Blake und Di Lu Galay, Mr. Lindley und T. S. Eliot, Adorno und Henri Bergson, Stanisław Vincenz und Adam Zagajewski.

 

Becker, Artur: Biografische Angabe

Artur Becker, geboren 1968 als Artur Bekier im polnischen Bartoszyce, lebt seit 1985 in Deutschland, nun Frankfurt – und in Venedig. Er veröffentlichte mehr als 20 Bücher: Romane, Gedichte, Erzählungen, Essays und übersetzt aus dem Polnischen. Zuletzt erschienen der Roman »Drang nach Osten« (weissbooks, 2019), ausgezeichnet mit dem japanischen Kakehashi-Literaturpreis, der Lyrikband »Hinter den Säulen des Herakles« (Parasitenpresse, 2023) und die Übersetzung von Tadeusz Borowskis Erzählungen »Willkommen in Auschwitz«

 

 

 
 

 
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